Wer bei uns im Langenordnachtal übernachtet, fragt früher oder später: "Wo kann man hier gut essen gehen?" Eine berechtigte Frage – und eine, die wir gerne beantworten. Nach 380 Jahren Gasthof-Geschichte kennen wir die Gegend natürlich ein bisschen. Hier kommen unsere persönlichen Empfehlungen für die nähere Umgebung, ganz ohne Werbeversprechen, dafür mit echtem Schwarzwälder Insiderwissen.

Rund um Titisee: Vielfalt am Seeufer und dahinter

Titisee selbst ist im Frühling noch angenehm ruhig – die große Sommerwelle kommt erst. Genau die richtige Zeit also, um in Ruhe einzukehren. Am Seeufer reihen sich einige Gastronomiebetriebe, die klassische badische Küche anbieten: Forelle, Maultaschen, Schwarzwälder Vesperplatten. Schaut euch einfach um, wenn ihr mit der KONUS-Karte den Bus von uns aus nehmt – der Bahnhof Titisee ist rund 10 km entfernt und gut erreichbar.

Ein bisschen abseits vom Trubel des Seepromenaden-Bereichs findet ihr in Neustadt selbst mehrere Gasthäuser, die hauptsächlich von Einheimischen besucht werden – ein gutes Zeichen. In der Regel gibt es dort Mittagsmenüs unter der Woche, die erschwinglich und sättigend sind. Für Familien mit Kindern sind solche Wirtschaften oft entspannter als die touristischen Lokale direkt am See.

Hochschwarzwald abseits der Hauptstraßen: Unsere geheimen Lieblinge

Hier kommt, was wir wirklich empfehlen – die Einkehrorte, die man nicht auf Anhieb findet:

  • Traditionelle Schwarzwaldhöfe mit Straußenwirtschaft: Im Frühling öffnen rund um Titisee-Neustadt einige Höfe ihre Straußenwirtschaft. Das bedeutet: Federweißer (im Herbst), aber vor allem im ganzen Jahr Vesper mit selbstgemachtem Bauernbrot, Speck, Käse und Aufschnitt. Fragt beim Einchecken bei uns nach – wir wissen, wer gerade offen hat.
  • Hinterzarten und Umgebung: Wer mit dem Bus oder dem Fahrrad (KONUS-Karte, Mietrad) unterwegs ist, kommt auch gut nach Hinterzarten. Dort gibt es mehrere gepflegte Gasthöfe mit Schwarzwälder Mittagstisch. Im Mai ist es noch nicht überlaufen.
  • Lenzkirch und Schluchsee: Beide Orte liegen in der näheren Umgebung und haben sympathische Dorfgasthäuser. Gerade für einen Ausflugstag mit Mittagspause sehr lohnend.
  • Bäckereien und Cafés in Neustadt: Für ein zweites Frühstück oder Kaffee und Kuchen zwischendurch – die inhabergeführten Bäckereien in Neustadt-Kernstadt backen noch selbst. Wer Schwarzwälder Kirschtorte mag, wird auch hier fündig.

Und bei uns im Oberen Wirtshaus?

Natürlich dürfen wir uns auch kurz selbst erwähnen: Unsere Wirtschaft ist montags ab 18 Uhr geöffnet, und an jedem dritten Sonntag im Monat gibt es ab 15 Uhr Kaffee und Kuchen, ab 17 Uhr dann warme Küche. Wir kochen klassisch und saisonal – was die Gegend hergibt. Im Mai heißt das zum Beispiel: Bärlauch liegt noch in der Luft, und wir freuen uns über frische Zutaten aus der Region.

Wenn ihr also nach einem langen Wandertag nicht extra ins Tal fahren möchtet, seid ihr bei uns herzlich willkommen. Die Bauernstube hat Geschichte – die alten Holzbalken und der Kachelofen erzählen davon. Aber auch wer unterwegs einkehren möchte, findet in der Umgebung viele gute Möglichkeiten. Fragt uns einfach beim Frühstück – wir geben gerne Tipps, je nachdem, wohin ihr gerade aufbrecht.

Ein kleiner praktischer Hinweis

Viele Gasthäuser im ländlichen Schwarzwald haben Ruhetage oder öffnen nur zu bestimmten Zeiten. Das gilt besonders außerhalb der Hauptsaison. Unser Rat: Immer vorher kurz anrufen oder die Website prüfen, bevor ihr extra hinfahrt. Das erspart Enttäuschungen – und dafür ist der Schwarzwald dann doch zu schön, um umsonst vor einer geschlossenen Tür zu stehen.

Gute Einkehr und guten Appetit wünscht euch Familie Schwab vom Oberen Wirtshaus in Langenordnach.